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Ab ins Gelbe!
Verpackungen außer Glas und Papier kommen ab 1.1.2023 in die gelbe Tonne bzw. den gelben Sack!

www.insGelbe.at

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Wir suchen: Mitarbeiter:in Öffentlichkeitsarbeit

Vollzeit (40h)
Dienstort: St. Pölten
Einstellung ab: Sofort

"Die NÖ Umweltverbände", St. Pölten
"Tu Gutes und rede darüber" - in dieser Position ist das deine tägliche Aufgabe. Als Teil des Vereins "die NÖ Umweltverbände" kannst du einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Zukunft aktiv mitgestalten. Einer der Schwerpunkte der NÖ Umweltverbände ist es die Recyclingquote zu erhöhen und so unsere Ressourcen zu schonen und zu schützen. Auf Landesebene koordinieren und unterstützen wir die Interessen der zahlreichen Mitglieder (Gemeindeabfallverbände und Städte) in den Bezirken Niederösterreichs durch verschiedene Projekte, Aktionen und Kommunikationsmaßnahmen. Zur Verstärkung des bestehenden Teams suchen wir ab sofort ein/e engagierte/r Mitarbeiter/in.

Deine Aufgaben
• Organisatorische Mitarbeit bei Projekten der Öffentlichkeitsarbeit
• Vereinsinterne Kommunikation
• Grafische Gestaltung verschiedener Drucksorten und Online-Medien
• Zusammenarbeit mit Agenturen
• Mitarbeit in Projektgruppen zu Themen wie Müllvermeidung, -Sammlung etc.
• Mitbetreuung von Intranet und Website
• Vorbereitung und Durchführung von vereinsinternen Veranstaltungen/Tagungen
• Angebotseinholung und Auftragsvergabe für Give aways etc.
• Ansprechpartner für Mitarbeitende in den 25 Verbänden und Statutarstädten

Dein Profil
• Abgeschlossene AHS oder BHS inklusive Matura oder Lehre mit Matura
• Erste berufliche Erfahrung im ÖA/Kommunikationsbereich und/oder im Umweltbereich von Vorteil
• Sehr gute MS-Office Kenntnisse
• Gute Kenntnisse in Grafikprogrammen (Photoshop, InDesign…)
• Sehr gute Deutsch-Kenntnisse in Schrift und Sprache
• Kommunikationsfähigkeit sowie ein Gespür für Bild und Text
• Sehr gute Teamfähigkeit
• Sehr gute Organisationsfähigkeiten

Das bieten wir
• Zusammenarbeit mit einem dynamischen und motivierten Team
• Spannende und abwechslungsreiche Themenstellungen
• Sinnstiftende, nachhaltige Tätigkeit in einer Zukunftsbranche
• Krisensicheren Job
• Gleitzeit mit individuellem Gestaltungsfreiraum
• Homeoffice-Möglichkeiten
• Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
• Bezahlung nach Kollektivvertrag, je nach beruflicher Erfahrung und Qualifikation ist eine Überzahlung möglich, sowie fixe Gehaltssteigerungen
• Wöchentlicher Obstkorb
• 6. Urlaubswoche ab Vollendung des 43. Lebensjahres
• 15.11., 24.12. und 31.12. frei

Wenn du Teil unseres Teams werden willst, schick uns deine Bewerbungsunterlagen an hr@umweltverbaende.at!

TAschenbecher für saubere NÖ Naturparke

Der Schutz der Umwelt ist dem Land Niederösterreich ein besonderes Anliegen. Wichtige Teile dieses gelebten blau-gelben Umweltschutzes sind unter anderem Müllvermeidung und der Erhalt natürlicher Lebensräume. Wertvolle Partner in diesen Anliegen findet das Land in den NÖ Umweltverbänden und den Naturparken Niederösterreich. Land und Umweltverbände stellen den Naturparken 3.000 TAschenbecher zur Verfügung.

Naturparke umfassen vom Menschen geprägte Landschaften wie Moore, Almen, Weinlandschaften, Augebiete und viele mehr. Ziel jedes Naturparks ist, diese Kulturlandschaften durch naturnahe Nutzung in ihrer Vielfalt zu bewahren. So sind sie den Bewohner:innen besonderer Lebensraum und den Besucher:innen stärkender Erholungsraum. Darüber hinaus bieten Naturparke spannende Angebote des Natur-Erlebens und -Begreifens. In Niederösterreich gibt es aktuell 20 Naturparke.

Umweltfreundliche Lösung für Zigarettenabfall
Die NÖ Umweltverbände weisen mit mehreren Aktionen laufend auf die Nachteile und Gefahren achtlos weggeworfenen Mülls hin und wollen die Bevölkerung zu einem Umdenken anregen. Zigaretten werden leider nach wie vor viel zu oft einfach weggeworfen. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf erklärt: "Durch achtlos weggeworfene Zigaretten-Stummel können Tiere vergiftet und unsere schöne blau-gelbe Kulturlandschaft geschädigt werden. Mit dem TAschenbecher gibt es hier eine einfache Lösung." LAbg. Anton Kasser, Präsident der NÖ Umweltverbände, ergänzt: "Mit dem TAschenbecher können Zigarettenstummel unterwegs ganz einfach gesammelt und später richtig entsorgt werden, um die Umwelt vor giftigen Stoffen zu schützen. Um auch die Naturparke zu schützen, stellen wir daher 3.000 TAschenbecher zur Verfügung." Bgm. Werner Krammer, Obmann des Vereins "Naturparke Niederösterreich": "Wir sind dem Land NÖ und den Umweltverbänden für diese Unterstützung sehr dankbar. Das ist ein weiterer wertvoller Schritt zum Schutz unserer Naturparke."

Großer Schaden für Flora und Fauna durch Zigarettenstummel
Zigarettenstummel gehören zu den am häufigsten weggeworfenen Abfallprodukten in der Natur. Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sehen nicht nur unschön aus, sie sind für die Umwelt in hohem Maße schädlich:

• Ein Zigarettenstummel enthält 4.800 Chemikalien (davon sind 250 giftig und 90 krebserregend). Nutz- und Wildtiere können dadurch vergiftet sowie die Bodenorganismen geschädigt werden. Durch das Regenwasser gelangen die Schadstoffe ins Grundwasser oder in Seen und Flüsse, schädigen die darin lebenden Tiere sowie Pflanzen und landen dadurch sogar in der Nahrungskette.
• Zigarettenfilter enthalten Mikroplastik. Die Stummel sind die am zweithäufigsten weggeworfenen Einwegartikel aus Plastik - noch vor den Plastiksackerln.
• 10 bis 15 Jahre dauert es, bis ein Zigarettenstummel auf natürlichem Weg abgebaut ist - in Salzwasser verrottet er sogar erst in ca. 100 Jahren.
• Ein Zigarettenstummel pro Liter Wasser reicht aus, um die darin befindlichen Fische zu töten.

Recyclingprodukt aus Niederösterreich
Nicht nur die Idee kommt aus Niederösterreich - auch der TAschenbecher selbst ist ein blau-gelbes Regionalprodukt. Der Rohling wird in Wr. Neustadt aus alten PET-Flaschen hergestellt und im nächsten Schritt an die Recycling Caritas in Pöchlarn geliefert, wo er von Menschen mit Beeinträchtigung beklebt wird. So wird aus dem PET-Rohling der praktische TAschenbecher - der ideale Begleiter für alle umweltbewussten Raucherinnen und Raucher.

"Escape the waste"-Schulstunde jetzt buchen!

In Niederösterreich landen täglich 166 t essbare Lebensmittel im Rest- und Biomüll. Das entspricht einem durchschnittlichen Geldwert von € 300,- pro Haushalt und Jahr. Um schon die Jugendlichen für die Vermeidung von Lebensmittelabfällen zu sensibilisieren, entwickelten die NÖ Umweltverbände und das Land NÖ die Schulstunde "Escape the waste".

Auf lockere und verspielte Art bringt das Schauspieler*innen-Duo den Schüler*innen die Themen Lebensmittelverschwendung und Klimaschutz durch bewussten und respektvollen Umgang mit Lebensmitteln nah. Die beiden Charaktere sind selbst Schüler*innen und vermitteln den Eindruck, ein langweiliger Vortrag stünde bevor. Von Langeweile aber keine Spur. Von Anfang an ist die Spannung zwischen Valentina und Fabian spürbar. Sie zanken und streiten um die Themen herum, bis sich der "Master of Keys" einschaltet und ihnen in Escape-Room Manier Aufgaben stellt.

Um das Klassenzimmer wieder verlassen zu können, sind die beiden nun auf die Hilfe ihrer "Joker" angewiesen: Ihre Klasse! Die Schüler*innen werden zum Dialog eingeladen, um Wissen zu sammeln und zu erweitern und um Lösungen zu finden.

Infos zur Stunde:
für Jugendliche der 8. - 10. Schulstufe (14- bis 16jährige)
Dauer: eine Schulstunde
Schüleranzahl: eine Klasse
Kosten: übernimmt der teilnehmende Umweltverband Ihrer Region

Um den Schüler*innen das Thema auch nach der Schulstunde näher zu bringen gibt‘s ein Quiz auf einer eigens entwickelten Web-APP dazu. Dieses Quiz spielen die Schüler*innen in ihrer Freizeit in den weiteren Wochen bzw. Monaten auf www.appetit.cc - mit dem Smartphone, Tablet oder PC - um die Wette. Dem/der Sieger/in winkt ein cooler Hauptpreis - es erhalten die besten 10 Spieler*innen tolle Preise.

Jetzt Termin buchen!

20 Jahre NÖLI - Jetzt gratis Speiseöl sichern!

Seit 20 Jahren werden in Niederösterreich Altspeiseöl und - fett im NÖLI entsorgt. Bisher konnten so 18,5 Mio. Liter Biodiesel hergestellt werden. Zur Feier dieses Jubiläums gibt's bei ihrem Sammelzentrum nun solange der Vorrat reicht im Tausch gegen einen vollen NÖLI 0,5l Sonnenblumenöl gratis.

Die ersten Sammelversuche starteten deutlich früher - 1995 kam der "Fetti" erstmals zum Einsatz. Vor der Einführung der Altspeiseöl/ -fettsammlung wurden diese Großteils über die Kanalisation (Toiletten und Spülbecken) entsorgt. Dies führte zu großen Problemen in den Kläranlagen. Auch heute kommt es noch zur unsachgemäßen Entsorgung. Jeder nicht richtig entsorgte Liter Speiseöl verursacht Folgekosten von 50-70 Cent. Dafür müssen pro Jahr Reinigungskosten in Höhe von mehr als 2,4 Mio. Euro aufgewendet werden. Kosten, die einfach zu vermeiden sind. Umso wichtiger ist es, dass Altspeiseöl und -fett von allen richtig über den NÖLI entsorgt wird.

18,5 Millionen Liter Biodiesel
Dank der fleißigen NÖLI-Nutzung der Niederösterreicher:innen sind seit 2002 über 1 Mio. Kübel zwischen Küchen und Abfallsammel-/Wertstoffzentren hin und her gependelt. Damit konnten bisher in Summe etwa 18,5 Mio. Liter Altspeiseöl und -fett gesammelt und zu Bio-Diesel verarbeitet werden. Aus 1 Liter Altspeiseöl können rund 0,85 Liter Biodiesel (normgerechter Treibstoff in DIN-Qualität) unter Beigabe von Methanol hergestellt werden. In ganz Niederösterreich werden somit jährlich 780.000 Liter Biodiesel erzeugt, womit 1.390 Tonnen CO2 eingespart werden.

Vorteile der Altspeisefett-Sammlung
- Komfortables, sauberes Sammelsystem für den Haushalt
- Entlastung des Kanalsystems
- Verwertung zu Biodiesel

Die Biodieselproduktion bringt
- eine Erhöhung der Wertschöpfung für die Region und Verringerung der Abhängigkeit von Energieimporten
- eine Verbesserung der Umweltsituation durch den Ersatz von fossilen Brennstoffen
- 1 Liter Biodiesel spart ca. 1,78 kg CO2 gegenüber mineralischem Diesel (Quelle: Umweltbundesamt)

Was gehört IN den NÖLI
- gebrauchte Frittier- und Bratfette/öle
- Öle von eingelegten Speisen (Sardinen…)
- Butter- und Schweineschmalz
- verdorbene und abgelaufene Speiseöle und -fette

Was gehört NICHT in den NÖLI
- Mineral-, Motor- und Schmieröle
- andere Flüssigkeiten und Chemikalien
- Mayonnaisen, Saucen und Dressings
- Speisereste und sonstige Abfälle

Den NÖLI gibt es für private Haushalte mit 3 Liter und für Gewerbe (GASTRO-NÖLI) mit 25 Liter Fassungsvermögen. Der GASTRO-NÖLI wird vor allem im Rahmen von Festen und Veranstaltungen gut angenommen. Neben der 1 Mio. NÖLIs sind seit sind 2002 43.000 Gastro-NÖLIs im Einsatz.

Der Weg vom Altspeisefett zum Biodiesel
1. Gebrauchtes Speiseöl und -fett kommt zu Hause in den NÖLI. Beim Abfallsammel-/Wertstoffzentrum kann der vollgefüllte NÖLI abgegeben werden. Dafür bekommt man kostenlos einen sauberen (Tausch-)Kübel zurück.
2. Die vollen NÖLIs werden in Gitterboxen gesammelt, bis eine frachtbare Menge beisammen ist.
3. Im Zuge der Problemstoffabholungen werden die vollen Behälter zur Firma Münzer nach Wien transportiert.
4. Die NÖLIs werden händisch geöffnet und entleert. Das Öl läuft in einen Auffangbehälter.
5. Die leeren Kübel werden in speziellen Industriespülern gereinigt und wieder an die Abfallverbände ausgeliefert.
6. Das Altspeiseöl wird gereinigt und aufbereitet. Es wird danach an Biodiesel-Raffinerien innerhalb Österreichs geliefert. Hier erfolgt die Veresterung unter Zugabe von Methanol. Reste aus der Reinigung (z. B. Brösel, …) können zu Biogas vergärt werden.

Jetzt Ihren vollen NÖLI tauschen und 0,5 Liter Speiseöl geschenkt bekommen!
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums schenkt Ihnen Ihr Abfallverband bei der Rückgabe Ihres NÖLIs solange der Vorrat reicht, einen halben Liter österreichisches Sonnenblumenöl.

Vereinheitlichung der Verpackungssammlung in NÖ

PERNKOPF/KASSER/STACHELBERGER: Alle Verpackungen, außer Glas und Papier, kommen ab 1.1.2023 in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne.

St. Pölten (27.10.2022); Der Schutz der Umwelt ist dem Land Niederösterreich ein besonderes Anliegen. Wichtiger Teil dieses gelebten blau-gelben Umweltschutzes ist zuerst das Vermeiden und dann natürlich das richtige Trennen, Sammeln und Recyceln von Abfällen.

Aktuell werden in Niederösterreich 63% aller Abfälle recycelt, womit man das EU-Ziel von 60% bis zum Jahr 2030 bereits jetzt übertrifft. Im Bereich der Leicht- und Metallverpackungen gibt es aber noch etwas zu tun, um noch mehr richtig zu trennen und zu recyceln. Das Kreislaufwirtschaftspaket der Europäischen Union schreibt bis zum Jahr 2025 eine Steigerung der Recyclingquote auf 50% vor. Österreichweit wären das 240.000 Tonnen. Aktuell werden 170.000 Tonnen im Stoffkreislauf erhalten.

Sammlung wird vereinfacht
Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Sammlung mit dem Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne nun vereinheitlicht und dadurch für die Bürgerinnen und Bürger noch einfacher. Gab es bisher fünf verschiedene Systeme der Verpackungssammlung, kommen mit Ausnahme des Bezirks Neunkirchen, der beim System der Wertstofftonne bleibt, in ganz Niederösterreich ab 1.1.2023 alle Kunststoffverpackungen in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne. Weiters werden, mit Ausnahme des Bezirks Gmünd, der 2025 nachzieht, die bisher in 17 Verbänden und Statutarstädten bekannten Blauen Tonnen für Metall- und Aluminiumverpackungen verschwinden. Auch diese Verpackungen kommen ab 1.1.2023 in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne.

Außer in den Bezirken Gmünd und Neunkirchen kommen also ab nächstem Jahr in ganz Niederösterreich alle Verpackungen, außer Glas und Papier, in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Das bedeutet, dass zukünftig z. B. PET-Flaschen, Shampoo-Flaschen, Joghurtbecher, Wurst- und Käseverpackungen, Getränke- und Konservendosen, Getränkekartons und Styroporverpackungen gemeinsam gesammelt werden.

"Diese Erleichterungen sind wichtige Schritte, um die Kreislaufwirtschaft in Niederösterreich weiter zu verbessern und so unsere Umwelt und Heimat zu schützen", ist LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf überzeugt. LAbg. Anton Kasser, Präsident der NÖ Umweltverbände, zeigt sich "erfreut, dass die NÖ Umweltverbände hier an einem Strang ziehen und diese Vereinfachung für die Bürgerinnen und Bürger umsetzen". Kassers Vize Bgm. Roman Stachelberger ergänzt: "Für das Jahr 2023 gibt es in der niederösterreichischen Abfallwirtschaft also ein klares Motto: Ab ins Gelbe!"

Erfahrungen aus anderen Ländern und Regionen, in denen Leicht- und Metallverpackungen bereits gemeinsam gesammelt werden, zeigen, dass mit einem Rückgang des Restmülls und einem Anstieg der Wertstoffe im Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne zu rechnen ist.

Umfangreiche Informationskampagne
Das Land und die NÖ Umweltverbände werden die Bürgerinnen und Bürger in einer umfangreichen Kampagne mit dem Motto "Ab ins Gelbe!" über die Umstellung und die damit einhergehenden Neuerungen informieren. Schon jetzt findet man Antworten auf die wichtigsten Fragen auf www.insgelbe.at.

AnTONNIa & Freunde - Rätsel um den Mistmacher

Die digitale Umweltchallenge für echte Held:innen
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Coronavirus & NÖ Abfall­wirtschaft - Information zur aktuellen Lage

Halle eines Sammelzentrums
Die Bundesregierung verhängt ab 22.11.2021 einen Lockdown. Die Situation in Österreich ist ernst und erfordert verantwortungsvolles Handeln.
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Die „so-gut-wie-neu Box“ Ein zweites Leben für wiederverwendbare Güter

Anton Kasser, Stephan Pernkopf, Wolfgang Brillmann halten So-gut-wie-neu Box Tafel
Unter dem Motto "Ned weghaun! Weitergeben" startet das Land Niederösterreich gemeinsam mit den NÖ Umweltverbänden und den soogut-Sozialmärkten ein Pilotprojekt um gebrauchten, aber noch nicht ausgedienten Gegenständen ein neues Leben zu schenken.
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Illegale Müllsammeltätigkeiten in NÖ: Eindämmung gefordert

In Niederösterreich ist wieder eine Zunahme von illegalen Müllsammeltätigkeiten durch ausländische Sammler (Kleinmaschinenbrigaden) zu beobachten. In einzelnen Bezirken berichten die NÖ Umweltverbände, wird derzeit mithilfe von Flugzetteln oder "Kaufverträgen" die Bevölkerung dazu aufgefordert, alte Gegenstände zur Abholung bereitzustellen. Damit macht man sich aber strafbar, warnen die NÖ Umweltverbände.
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Frühjahrsputz 2021: Die GewinnerInnen stehen fest

Trotz der geltenden Covid-19-Maßnahmen ist es der Stadt gelungen, eine Stadtreinigung auf die Beine zu stellen, bei der es auch ein Gewinnspiel gab. Die GewinnerInnen wurden am 22. Juni im Rathaus empfangen.

160 HelferInnen und 300 Kg Abfall

Rund 80 Anmeldungen konnten für die Aktion verzeichnet werden, im Durchschnitt waren pro Anmeldung zwei Personen unterwegs. Natürlich ist das aufgrund der Pandemie nur ein Bruchteil der Personen, die sich unter Normalbedingungen an der Aktion beteiligt hätten. Dennoch bedankt sich die Abfallwirtschaft bei allen TeilnehmerInnen der Aktion, die insgesamt immerhin 300 kg Abfall gesammelt haben.

Hauptanteil der gesammelten Dinge sind PET-Flaschen, Aludosen oder Verpackungen von Zuckerl. Jedoch wurden auch einige gefundene Kuriositäten gemeldet, wie z.B.: ein Briefkasten, ein Feuerlöscher und auch Autoteile, wie Scheinwerfer oder gar ein ganzer Autositz.

Empfang der GewinnerInnen im Rathaus

TeilnehmerInnen die sich auf der Homepage der NÖ Umweltverbände angemeldet haben, konnten nach der durchgeführten Sammelaktion einen Bericht verfassen. Es wurden viele Fotos hochgeladen und auch einige Berichte verfasst. Ende Mai erfolgte die Verlosung des Gewinnspiels, nun wurden die GewinnerInnen von Anita Kraftl (Leiterin der Abfallwirtschaft), Marcel Moser und Jürgen Pomberger von der städtischen Abfallwirtschaft, sowie Vizebürgermeister Harald Ludwig am 22. Juni im Rathaus empfangen, um ihnen die Gewinne zu überreichen. Beate und Leonie Eichinger, Katharina Korn, Claudia Zimmel und Marcel Hofmann, sowie Maria Weichhart können sich je über einen Picknickkorb, ein KOCH.KUNST.BUCH und ein Gutschein von "So schmeckt NÖ" im Wert von 30 Euro freuen.

Projekt "Abfalltrennung auf Spielplätzen

Das EU Kreislaufwirtschaftspaket fordert hohe Sammel- und Recyclingquoten der Mitgliedsstaaten für getrennte Abfallfraktionen. Die Abfallwirtschaft der Stadt St. Pölten führt daher derzeit in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei ein Pilotprojekt zur "Abfalltrennung auf Spielplätzen" durch.
Ziel dieses Projektes ist es, herauszufinden, ob auf Spielplätzen nennenswerte Mengen an Altstoffen anfallen und es daher sinnvoll ist, Trennsysteme zu installieren bzw. für welche Fraktionen. Derzeit gibt es auf Spielplätzen nur einen Abfallbehälter, in dem alle Abfälle gemeinsam entsorgt werden können.
Für das Projekt wurden 5 Spielplätze ausgewählt, die möglichst alle Gegebenheiten der Stadt widerspiegeln sollen (Stadtzentrum, Stadtrand, verbautes Gebiet, Wald usw.):
• Schwesternpark
• Stadtwald/Kaiserwald
• Baurechtsgründe Ratzersdorf
• Kösslerpark
• Hiesberger Park
Bei diesen Spielplätzen werden die gemischt gesammelten Abfälle derzeit analysiert. Ab Ende Juli 2021 werden Trennsysteme, sogenannte Mikrosammelinseln, für die Fraktionen Restmüll, Papier, Gelbe Tonne sowie Glas aufgestellt. Anschließend erfolgen erneut Analysen der getrennt gesammelten Abfälle. Mit Jahresende 2021 werden die Ergebnisse der Analysen vorliegen und kann dann eine Entscheidung getroffen werden, ob weitere Spielplätze mit derartigen Mikrosammelinseln ausgestattet werden.
Die Abfalltrennung in privaten Haushalten funktioniert in St. Pölten verglichen mit anderen Städten sehr gut. Im öffentlichen Raum fehlt oft noch die Möglichkeit der getrennten Abfallsammlung. Dies soll durch das Projekt kompensiert werden. Helfen auch Sie mit, Ihre Abfälle nicht nur zu Hause sondern auch im öffentlichen Raum zu trennen!

Littering, Abfalltrennung und Recycling

Gerade in der heutigen Zeit des Klimawandels ist es wichtig, Abfälle ordentlich zu trennen. Leider leben viele Menschen nach der Devise "Ich trenne mich von meinem Abfall" und werfen ihren Müll einfach achtlos aus dem fahrenden Auto, oder bringen die Abfälle einfach nach dem Prinzip "Aus den Augen, aus dem Sinn" in den nächstgelegenen Wald. Dadurch werden jedoch sowohl das Verletzungsrisiko als auch die Gesundheitsbedrohung für Mensch und Tier enorm erhöht und das Landschaftsbild wird stark beeinträchtigt, was zu einer Senkung der Lebensqualität führt.
Die Hauptabfälle, welche beim Littering anfallen, sind PET-Flaschen und Aludosen. Diese beiden Hauptfraktionen können bzw. sollten aber unbedingt einer Wiederverwertung zugeführt werden, da es sich um gut recyclebare Stoffe handelt und somit auch Ressourcen und Rohstoffe gespart werden. Doch man kann durch ordentliche Abfalltrennung auch bares Geld sparen, denn die Sammlung und Entsorgung von achtlos weggeworfenen Abfällen verursacht hohe Kosten, die leider von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

Frühjahrsputz

Im Stadtgebiet gibt es rund 1.200 Abfallbehälter, die für die Entsorgung von Abfällen zur Verfügung stehen. 700 davon haben einen Extra-Behälter für Zigarettenstummel. Trotzdem kommt es leider sehr oft vor, dass Verpackungen PET-Flaschen, Zigaretten und viele andere Dinge einfach auf dem Boden, oder noch schlimmer, in Wäldern, Wiesen und im Wasser landen. Während der Corona-Pandemie ist dieses Phänomen sogar noch verstärkt zu beobachten. Abfälle werden achtlos weggeworfen, Sperrmüll landet in der Au statt im Altstoffsammelzentrum, Hundekot wird von den Tierbesitzern nicht wegeräumt und die Tschick landet lässig am Boden - es ist dringend an der Zeit, diese Verhaltensweise beiseite zu räumen und unserer Umwelt etwas Gutes zu tun!!
Im April wird aufgeräumt
Aufgrund der Corona-Maßnahmen ist eine gemeinsam organisierte Sammelaktion dieses Jahr nicht möglich. Deshalb wurde der Aktionszeitraum dieses Mal nicht auf ein Wochenende beschränkt, sondern im ganzen April sollen Abfälle eingesammelt werden. Dabei sind jedenfalls die aktuell gültigen Corona-Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Der Frühjahrsputz sollte nur gemeinsam mit Personen, die im selben Haushalt leben, durchgeführt werden. Anmeldungen von Vereinen oder sonstigen Organisationen oder Gruppen können heuer leider nicht angenommen werden.
Die Anmeldung zur Aktion ist unter www.stopplittering.at möglich.
Alle St. PöltnerInnen sind herzlich eingeladen, an der Aktion "Frühjahrsputz im April" teilzunehmen.
Müllsäcke und Handschuhe werden zur Verfügung gestellt
Im April 2021 stehen am Wirtschaftshof im Büro der Abfallwirtschaft (Weiterner Straße 40, St. Pölten) Müllsäcke und Handschuhe für alle, die sich zum Frühjahrsputz anmelden, montags bis freitags von 6 bis 14 Uhr zur Abholung bereit. Die Abgabe der vollen Müllsäcke ist montags bis donnerstags von 7 - 16 Uhr und freitags von 7 - 13 Uhr bei der Deponie in der Linzer Straße 145 möglich.
Bei offenen Fragen können die MitarbeiterInnen am Abfalltelefon unter 02742/333-4444 kontaktiert werden.
Sammeln und gewinnen
Unter allen helfenden Händen verlosen die Umweltverbände niederösterreichweit 100 Genusspakete im Gesamtwert von 6.000 Euro bestehend aus je einem"KOCH.KUNST.BUCH", einem Picknickkorb samt Porzellan-Geschirr und Besteck für 2 Personen und einem 30 Euro-Gutschein von "So schmeckt Niederösterreich". Die Teilnahme am Gewinnspiel ist unter www.stopplittering.at möglich - Teilnahmebedingung ist das Hochladen eines Fotos der Putzaktion und eines Kurzberichtes. Die Verlosung findet am 31. Mai 2021 statt.

Restl-Kochbuch

Die Vorstellung des Restekochbuchs am Samstag 12.12. am Markt Domplatz war ein voller Erfolg.
Die Bücher sind jetzt im Tourismusbüro am Rathausplatz, so lange der Vorrat reicht, zu einem kleinen Unkostenbeitrag von€ 2,50 erhältlich.
Zum Durchblättern und Downloaden finden Sie es unter auf dieser Homepage unter Bürgerservice - Formulare und Downloads.
Viel Spaß beim Nachkochen!

Achtung! Müllabfuhr zum Jahreswechsel!

Da das Jahr 2020 hat 53 Kalenderwochen. Die Restmüllabholung ist in gerade und ungerade Kalenderwochen eingeteilt, Daher haben alle Haushalte, deren Müllbehälter in der ungeraden Kalenderwoche entleert werden, das ist die Woche in der Silvester und Neujahr sind, gleich in der darauffolgenden Woche wieder Restmüllentleerung.
Alle, deren Müllbehälter in der Weihnachtswoche (gerade Kalenderwoche) entleert werden, haben einmalig einen Abholrhythmus von 3 Wochen. Das ist in der Woche vom 11. - 17.1.2021. Bei diesen Liegenschaften dürfen Müllsäcke, mit dem maximalen Volumen des zur Liegenschaft gehörenden Restmüllbehälters dazu gestellt werden.

Bitte haben Sie dafür Verständnis. Diese Regelung ist einfacher, als alle 5 Jahre die Müllentsorgungsgebiete von gerader auf ungerade Kalenderwoche und umgekehrt umzustellen. Da würden dann die meisten den Überblick verlieren. auch administrativ wäre das ein enormer Aufwand.
Alle Restmüllbehälter die wöchentlich entleert werden, sind davon natürlich nicht betroffen.

Am 24. und 31 Dezember ist die Müllabfuhr ganz normal für Sie unterwegs
Folgende Entleertage werden verschoben:
Restmüll:
Freitag 25. Dez. auf Samstag 26. Dez.
Freitag 1. Jän. auf Samstag 2. Jän.
Mittwoch 6. Jän. auf Freitag 8. Jän.

Biomüll:
Donnerstag 24. Dez. auf Mittwoch 23. Dez.

Die Altstoffsammelzentren sind am 24. und 31. Dezember von 8.00 - 12.00 Uhr geöffnet. Am 25. und 26. Dezember, 1. und 6. Jänner sind sie geschlossen.

Alle Abfuhrpläne finden Sie auch auf der Homepage der Stadt unter Bürgerservice > Bauen und Wohnen > Abfall > Hausmüll, oder auf dieser Homepage unter > Entsorgung > Abholtermine.
Um herauszufinden welcher der richtige Plan für Ihre Liegenschaft ist, sehen Sie bitte auf dem Alten Plan nach zu welchem Bezirk (Papier und gelber Sack) bzw. zu welchem Wagen (Biomüll) ihre Adresse gehört.
Nutzen Sie unser SMS-Service, damit Sie keinen Abholtermin versäumen!

Schöne und erholsame Feiertage wünscht das Team der Abfallwirtschaft St. Pölten


Abfuhrpläne 2021

Unsere Mitarbeiter verteilen derzeit im ganzen Stadtgebiet die gelben Säcke mit den Plänen für Altpapier und gelben Sack und die Restmüllpläne. Bis Weihnachten sollte alles verteilt sein. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Pläne nicht irrtümlich mit der Werbepost wegwerfen.
Sollten Sie doch einen der Pläne nicht finden, oder die Termine schon jetzt gerne in Ihren Kalender eintragen, so können Sie diese ab sofort auf dieser Homepage unter Entsorgung - Abholtermine herunterladen.
Auf der Homepage der Stadt werden Sie ab Montag 23.11.20 unter Bürgerservice - Bauen und Wohnen - Abfall - Hausmüll online sein.

Clever einkaufen für die Schule - nachhaltiger Schuleinkauf

Schulartikel
Nicht nur im Alltag wird dem Thema Nachhaltigkeit mehr Raum zugesprochen, sondern auch in der Schule ist Umweltschutz ein wichtiges Thema.
Vor allem bei Gegenstände die Kinder täglich nutzen, ist es besonders wichtig auf Qualität zu achten.
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Die Umwelt braucht HeldInnen – heute und morgen!

Hände halten Akku vor Sammelschachtel
Für ein lebenswertes Morgen... Batterien niemals im Restmüll entsorgen!
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ONLINE-Wettbewerb zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen

Seit 2015 gibt es in NÖ eine speziell konzipierte Klassenschulstunde für Jugendliche ab 14: die APPetit-Schulstunde zum Vermeiden von Lebensmittelabfällen.

Der nun im Sommer gestartete APPetit-Online-Wettbewerb ist für alle Niederösterreicher über 14 Jahre, welche die APPetit-Schulstunde noch nicht in der Klasse erlebt haben, konzipiert. Wer sich unter https://appetit.cc/lebensmittel registriert und noch bis 31. August 2020 mitspielt, dem winken als Topspieler Gewinne im Wert von 3 x 300 EUR, in Form von Gutscheinen für den Elektronik-Fachmarkt.

"Die erfolgreiche APPetit-Schulstunde, die im Schuljahr 2018/19 bereits über 100-mal gebucht wurde, hat bereits mehr als 2.600 Mitglieder. Über 300.000 Fragen - davon 70% richtig - wurden beantwortet," erklärt Landtagsabgeordneter, Bürgermeister Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände" erfreut.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf endet: "Wir vermitteln den Jugendlichen spielerisch die Bedeutung und den Wert unserer Lebensmittel. Es geht um mehr Wertschätzung für die regionale Lebensmittelerzeugung und darum, unsere heimischen bäuerlichen Erzeuger in der Lebensmittelkette zu stärken sowie regionale Wertschöpfung zu erzielen, anstatt Lebensmittel durch die Welt zu transportieren oder gar wegzuwerfen."

Mehr Infos:
https://appetit.cc/lebensmittel

NÖ Wohnhausanlagen: Plakat: Richtige und platzsparende Abfalltrennung

Wir wenden uns an Betreiber und Errichter von Wohnhausanlagen und die dortigen Wohnungseigentümer/Mieter bzw. die Hausverwaltung mit dem Ersuchen, auf die richtige und platzsparende Abfalltrennung hinzuweisen.

Gerade nach Ostern kann es zu einem Mehraufkommen von Abfallmengen kommen. Bei Müllräumen in Wohnhausanlagen ist es in der gegenwärtigen Situation besonders wichtig darauf zu achten.
Wir ersuchen Sie, für eine geeignete Verbreitung zu sorgen (z.B. Schwarzes Brett, Übergabe durch Entsorgungs- oder Reinigungspersonal).

Plakat "Richtige und platzsparende Abfalltrennung"

Entsorgung von Abfällen aus "Corona-Quarantäne-Haushalten"

Mülltonne und Abfälle aus Coronahaushalt
Stand 15/03/2020

Zentrale Aussage
Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaß­nahmen gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Solche Abfälle dürfen allerdings nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z. B. Papiertonne, Bio­tonne, gelber Sack) zugeführt werden.

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Entsorgung haushaltsüblicher Mengen
Die Sammlung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restmülls in den beiden niederösterreichischen Müllverbrennungsanlagen gewährleisten eine sichere Zerstörung bei sehr hohen Temperaturen bis zu 1.000 °C.

Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, weiteren Nutzern der gleichen Restmülltonne aber auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Stattdessen sind diese zuvor in stabile Müllsäcke zu verpacken, die z. B. durch Verknoten sicher verschlossen werden.

Weitere Informationen zu Hygienemaßnahmen sowie zur Reinigung und Desinfektion finden Sie auf den Internetseiten des Robert Koch Instituts (RKI) unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ambulant.html

Grundsätzlich gilt bei Abfällen, die für die Abholung durch die kommunale Restmüll­abfuhr bereitgestellt werden, dass

  • spitze und scharfe Gegenstände in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt sind,
  • keine (oder nur untergeordnet) Abfälle mit geringen Mengen Flüssigkeit neben saugfähigen Abfällen enthalten sind,
  • keine Säcke frei zugänglich neben Abfalltonnen oder Container gestellt werden, um Gefahren für Dritte auszuschließen.
Diese Ausführungen gelten nur unter der Voraussetzung, dass die Restabfälle
einer thermischen Behandlung zugeführt werden.

Für Rückfragen zur Entsorgung im Einzelfall sollten Sie sich an Ihren Gemeindeverband / Abfallverband Ihrer entsorgungspflichtigen Körperschaft wenden.


Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt

Corona-Virus: Entsorgung von Schutzausrüstung

Abfälle wie Schutzausrüstungen, Untersuchungsbehälter, Textilien etc., die aus Infektionsstationen bzw. Quarantänestationen im medizinischen Bereich stammen und im Zuge von Untersuchungen bei Verdacht auf eine Coronaviren (2019-nCoV)-Infektion anfallen soll nicht einer nochmaligen Trennung unterzogen sondern einer direkten Entsorgung zugeführt werden. Analog ist auch in Haushalten mit positiv getesteten Personen zu verfahren, auch diese Abfälle sind nicht nachträglich zu trennen.

Das Schreiben des Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) zur Entsorgung von Schutzausrüstung
Das Infoblatt für Haushalte, die unter "Corona-Quarantäne" stehen

Allgemeine Infos Coronavirus

Sehr geehrte Damen und Herren!

Informationen zu aktuellen Maßnahmen betreffend Corona-Pandemie entnehmen Sie bitte folgender Hompage: https://www.st-poelten.at

Zudem sind unsere Mitarbeiter telefonisch unter 02742/333-4444 oder per E-Mail unter abfallwirtschaft@st-poelten.gv.at erreichbar.

o Sperre ASZ 1 (Handel Mazzetti-Straße), ASZ 3 (Pergenstraße, Pottenbrunn) und ASZ 4 (Georg Sigl-Straße, St. Georgen)
o ASZ 2 (Austraße) bleibt vorerst zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

Die Frühjahrsputzaktion ist abgesagt.

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen in dieser schwierigen Zeit alles Gute!

Frühjahrsputz 2020: Empfehlung zur Absage von Aktionen (Coronavirus)

Die NÖ Umweltverbände empfehlen, auf Basis der aktuellen Rechts- und Informationslage zu SARS-CoV-2 ("2019 neuartiges Coronavirus") sowie der Empfehlung soziale Kontakte freiwillig stark zu reduzieren, die unter https://www.umweltverbaende.at/?portal=abfallverband&vb=&kat=332&ukat=33 angeführten Frühjahrsputzaktionen nicht durchzuführen.

Wir brauchen jetzt Zusammenhalt aber auch Distanz im täglichen Leben. Wir werden unser Leben in den nächsten Monaten verändern müssen. Die Bevölkerung wird ersucht, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Es sollen nur jene direkten Kontakte gepflegt werden, die unbedingt notwendig sind und ansonsten Telefon oder andere technische Möglichkeiten genutzt werden. Jeder kann damit einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus leisten.

Den aktuellen Informationsstand erhalten Sie unter:
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelles.html

NÖ-weite Restmüllanalysen

In NÖ werden jährlich rund 232.000 Tonnen Abfälle aus Haushalten über den Restmüll entsorgt.
Um Rückschlüsse über Bestandteile und Wertstoffpotential zu geben, wird in regelmäßigen Abständen die Zusammensetzung des Restmülls untersucht.
Die aktuell durchgeführte Restmüllanalyse 2018/2019 zeigt, dass noch ein hoher Anteil an Wertstoffen als Restmüll entsorgt wird. Besonders hoch, mit ca. 28%, ist der Biomüllanteil im Restmüll. Eine Hochrechnung zeigt, dass jährlich Wertstoffe im Ausmaß von über 3 Millionen Euro in den Restmüllbehältern der Niederösterreicher landen und anschließend auch noch teuer entsorgt werden müssen.
Mit richtiger Mülltrennung kann jeder ganz einfach zum Klimaschutz beitragen!
Abfälle die über die Biotonne oder den Grünschnittplatz entsorgt werden, werden in Kompostieranlagen aufbereitet. Dort werden aus Abfällen qualitätsgesicherte Komposte hergestellt und beispielsweise wieder für die Landwirtschaft oder Landschaftspflege eingesetzt. Kompostieren ist gelebter Klimaschutz und ein Paradebeispiel für die Kreislaufwirtschaft:
Durch den Einsatz von Kompost wird CO2 als Kohlenstoff im Boden gebunden. Die getrennte Sammlung von Metallen, wie z.B. Aluminium ist ein weiteres Beispiel dafür, welche positiven Umwelteffekte durch die Abfallwirtschaft und die richtige Trennung durch die Bevölkerung erzielt werden. Durch das Recycling von Aluminium werden gegenüber der Neuproduktion über 80% an Emissionen eingespart.

Wir sind aber auch in St. Pölten bereits auf einem guten Weg, über 60% der Abfälle aus Haushalten werden einem Recycling zugeführt"!
Trotzdem liegt noch ein anstrengender Weg vor uns um auch die restlichen Altstoffe aus dem Restmüll zu bekommen!
Im Restmüll der St. Pöltner befinden sich pro Einwohner und Jahr noch immer ca:
55 kg Bioabfälle
15 kg Altpapier/Karton
8,5 kg Glasverpackungen
3 kg Metallverpackungen
2,5 kg Elektrogeräte
18 kg Kunststoffmaterial für den gelben Sack/Tonne

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"unverständlich für mich ist, dass auch Altstoffe, wie Papier, Metallverpackungen und Flaschenplastik, für die ich zu Hause Sammelbehälter habe, in dieser Menge im Restmüll landen!" meint Irene Bartl, Abfallberaterin der Stadt St. Pölten. "Wir werden unsere Anstrengungen auch weiterhin darauf legen, den Anteil von Wertstoffen im Restmüll zu verringern um sie wieder in den Kreislauf zu bringen."

Silvester bewusst gestalten: Umweltverbände geben Tipps

Der Jahreswechsel steht bevor und für viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher gehören das traditionelle Feuerwerk und Böller zum Feiern genauso wie Getränke dazu. Weniger erfreulich hingegen ist das für Umwelt und Gesundheit und das Abfallaufkommen. "Für die Müllabfuhren gibt es nach dem Jahreswechsel viel zu tun. Wir raten daher zu Silvester zum Griff einer Mehrweg-Tasche. Wer beim Einkaufen bei der Auswahl auf Getränke in Mehrwegverpackungen leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Auch die richtige Entsorgung des Altglases ist wichtig. Getrennt wir in Weiß- und Buntglas!Die Trennung von Altglas ist aufgrund der strengen Qualitätsanforderungen der Verwertungsindustrie wichtig. "Beispielsweise wird bereits durch geringe Fehlwurfmengen die Farbqualität von recyceltem Weißglas gestört. Selbst leicht eingefärbtes Weißglas gehört zum Buntglas"! Experten berichten, dass bereits eine grüne Flasche ausreicht, um - bei der Wiederverwertung - 500 kg Weißglas zu verfärben. Die kommunale Abfallwirtschaft hat zur Jahreswende zudem mit abgebrannte Knallkörper, Böller und Feuerwerksraketen zu tun. Die müssen tonnenweise entsorgt werden. Abfallberaterin Irene Bartl: "Was in der freien Natur auf den Boden fällt, bleibt dort auch liegen. Für unser Wild und für Tiere in der Landwirtschaft birgt das Gefahren." Wir plädieren gerade im Sinne unserer Umwelt zu mehr Einsicht und Verantwortungsbewusstsein zu Silvester".

Abfall vermeiden: Feuerwerk in Hände von Profis
Feuerwerkskörper sind mit Spreng- und/oder brennbaren Stoffen gefüllt. Das Zünden von Feuerwerkskörpern birgt daher immer Verletzungs- und Brandgefahr. Gebrauchsanweisungen und Altersbeschränkungen sind unbedingt zu beachten. Die Abfallberater raten eindringlich "Verzichten sie nach Möglichkeit auf ein Feuerwerk oder legen sie es in die Hände eines Profis. In jedem Fall sollten sie keine Raketen in der Nähe von Personen zünden. Meiden sie brennbarer Umgebung, wie z.B. in Räumen, im verbauten Gebiet, bei Trockenheit (dürres Gras oder Laub), im Wald oder in Waldnähe. Keinesfalls sollten Feuerwerkskörper in Wohnräumen, auf Dachböden oder in Kellerabteilen gemeinsam mit Brennstoffen aufbewahrt werden." Außerdem könnten Feuerwerkskörper einen Schalldruckpegel von bis zu 170 dB erreichen. Ein Düsentriebwerk in 25 Meter Entfernung weist rund 140 dB auf. "Ältere Menschen, Kleinkinder sowie Wild- und Haustiere leiden stark unter dem Lärm. Heißen wir das Jahr unserer Umwelt zuliebe, stressfrei und möglichst abfallarm willkommen", bittet das Team der Abfallwirtschaft St. Pölten.

Brandgefährliche Lithiumbatterien gehören nicht in den Hausmüll

Lithium Information
Immer noch landen zu viele Batterien im Restmüll. Laut einer Studie der Montanuniversität sind in 10 Tonnen Restmüll etwa 190 Batterien, 10 Lithium-Batterien und 5 Lithium-Ionen-Akkus, was zu zahlreichen Bränden in Entsorgungsbetrieben führt!
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Littering und illegale Ablagerungen


Reparaturbonus NÖ: Reparieren statt wegwerfen

Die gemeinsame Aktion des Landes Niederösterreich, der NÖ Umweltverbände und der Wirtschaftskammer Niederösterreich steht unter dem Motto "reparieren statt wegwerfen" und soll die Anzahl an durchgeführten Reparaturen in Niederösterreich steigern.
Juli 2019
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NÖ Festkultur und Umweltschutz verbinden

Feste feiern und Umweltschutz - ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Die Initiative Sauberhafte Feste der NÖ Umweltverbände und des Landes Niederösterreich zeigt vor, wie umweltbewusstes Feiern geht.
September 2019
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Sauberhafte FESTE: Videoclip zum "Feste eintragen" verfügbar

Umwelt- und Klimaschutz nehmen in NÖ einen hohen Stellenwert ein. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir die ,Sauberhaften FESTE‘, Niederösterreichs Programm für Veranstaltungen zur Abfallvermeidung und für mehr Umwelt- und Klimaschutz weiterentwickelt haben. Veranstaltern steht auch ein Video zur Verfügung, das beim Anliegen eines neuen Sauberhaften FESTES weiterhilft.

https://www.youtube.com/watch?v=I_9b1z1O-G4

Kurzvideo zum Reparaturbonus verfügbar

Über die kommunale Abfallsammlung werden in Niederösterreich jährlich über 13.000 Tonnen Elektroaltgeräte getrennt gesammelt und nach Möglichkeit recycelt. Die Reparatur von defekten Geräten ist jedoch in den meisten Fällen die ökologischere Alternative und trägt wesentlich zur Abfallvermeidung bei.
August 2019
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Neuer Kurzfilm: Familie WATTS stellt sich vor

Elektroaltgeräte gehören egal ob groß oder klein in das Abfallsammelzentrum. Ansonsten gehen Wertstoffe verloren. Diese Stoffe können wieder recycelt werden und zu einem neuen Produkt verarbeitet werden.
Auch Brände sind durch unsachgemäße Lagerung keine Seltenheit mehr und können durch die richtige Entsorgung vermieden werden.

Ein Kurzfilm der
Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria (EAK)
erklärt anschaulich wie es funktioniert.

In Niederösterreich werden rund 13.000 Tonnen Elektroaltgeräte pro Jahr gesammelt. Davon fallen auf die Stadt St. Pölten rund 350 Tonnen. Das ist nicht nur ein Gewinn für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Wirtschaft. Die Altgeräte enthalten Wertstoffe, die in neuen Produkten wiederverwendet werden können. Durch Sammlung, Trennung, Wiederverwendung und Recycling werden unsere Ressourcen geschont und wir sparen auch in der Produktion wertvolle Energie ein."
Leider findet man noch immer, vor allem Kleingeräte, im Restmüll.
Helfen auch Sie die Umwelt und Ressourcen zu schonen und bringen Sie Ihre alten Geräte zum einem Altstoffsammelzentrum!

Biomüll in NÖ und der Sommer

An die 150.000 Tonnen Biomüll werden jährlich in Niederösterreich gesammelt. Das sind fast 90 Kilo pro Bewohner.
Juli 2019
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Entsorgung von GAS-Flaschen

Gasflaschen können nur vollständig entleert und geöffnet auf den Altstoffsammelzentren übernommen werden.
Noch nicht vollständig entleerte oder volle Gasflaschen können nur beim Verkäufer (Hersteller/Befüller) zurückgegeben werden.
Leere Luftballon-Helium-Gasflaschen können in der "gelben Tonne" bzw. dem "gelben Sack" entsorgt werden.
Keinesfalls dürfen Gasflaschen mit Inhalt über den gelben Sack oder die gelbe Tonne bzw. im Restmüll entsorgt werden - HOHE EXPLOSIONSGEFAHR!!!!

Einwegplastikrichtlinie muss bis zum 03. Juli 2021 umgesetzt werden

Die neue Richtlinie "zur Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt" ist im Amtsblatt der Europäischen Union erschienen. Die Mitgliedstaaten müssen jetzt bis zum 3. Juli 2021 die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft setzen, um der Richtlinie nachzukommen. Die NÖ Umweltverbände zeigen Alternativen auf.
Juni 2019
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Die Grillsaison kann beginnen!

Tipps für eine umweltfreundliche und abfallarme Grillparty!
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Abfallwirtschaft der Stadt ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb

Die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb (EFB) stellt ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem dar, das speziell für den Bereich Abfallwirtschaft entwickelt wurde. Das EFB-Zertifikat steht dabei für Rechtssicherheit und gewährleistet betriebswirtschaftliche Regeltreue auf hohem Niveau. Es steht außerdem für eine Optimierung der Betriebsabläufe und eine transparente Betriebsorganisation mit klaren Mindestanforderungen. Als eine der ersten kommunalen Abteilung hat sich die Abfallwirtschaft dem Audit gestellt. Nach einem positiven Prüfbericht wurde im September 2018 vom Beirat des EFB der Erstzertifizierung zugestimmt. Die feierliche Überreichung des Zertifikates erfolgte am 16.5.19 im Rahmen der österreichischen Abfallwirtschaftstagung in Eisenstadt.

Frühjahrsputz 2019

Der Frühjahrsputz hat in St. Pölten schon lange Tradition. Die erste Aktion fand am 1.4.1989 statt. In den 30 Jahren haben rund 51.000 Personen ca. 350 Tonnen Müll aufgesammelt.
Heuer waren rund 1400 Schüler und Jugendliche, 65 Mann des Bundesheeres und 320 Privatpersonen unterwegs um das Stadtgebiet zu reinigen. Die größte Gruppe stellte die HTL mit 300 Schülern. In einer Au wurde sogar ein abgestellte Stand-WC gefunden. Bis jetzt wurden ca. 3.000 kg Müll eingesammelt.


Was hat die Fastenzeit mit Abfall zu tun?

In der Fastenzeit Gewohnheiten zu ändern ist in Mode. Man reinigt seinen Körper und seine Seele, verzichtet auf Fleisch, Süßes, aber auch Zigaretten, Fernsehen usw.
Wie wäre es, mal was anderes auszuprobieren?
VERZICHTEN SIE DARAUF ABFÄLLE ACHTLOS WEGZUWERFEN!
Werfen Sie keine Zigarettenkippen, Dosen, Papier und Plastiksackerl mehr auf Straßen, Gehwege und in Sträucher und Wiesen.
Trennen Sie Ihre Abfälle um die Altstoffe recyceln zu können, damit daraus wieder neue Produkte entstehen können.
Das spart erhebliche Ressourcen an Rohstoffen und Energie, außerdem verringert es die Zerstörung von Landschaften.
Reinigen Sie nicht nur Ihren Körper, sondern halten Sie auch unsere Umwelt sauber. Die Natur wird es Ihnen danken! Wir haben nur diese eine Welt auf der wir leben können!

Die NÖ Umweltverbände präsentieren das neue Umwelttheater

Gerade bei den Jüngsten ist es besonders wichtig, von klein auf das Interesse für unsere Umwelt und deren Schutz zu wecken. Schon seit einigen Jahren bieten die NÖ Umweltverbände und das Land NÖ den 3. und 4. Klassen der NÖ Volksschulen die kostenlose Möglichkeit das Umwelttheater zu buchen.

Jänner 2019
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Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zu Lebensmittel im Abfall in der Weihnachtszeit

Die NÖ Umweltverbände, die Stadt St. Pölten und das Land NÖ machen mit TV-Spots in der Vorweihnachtszeit auf den Wert von Lebensmittel im Abfall aufmerksam.

Dezember 2018
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Impulse durch Medien-Kooperation für SoGutWieNeu.at

Anlässlich eines Besuches des ORF-Landesstudio NÖ betonen Mag. Florian Beer und Tanja Lobinger, im Verein "die NÖ Umweltverbände" für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, den Mehrwert von starken Medienpartnern.

Dezember 2018
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"Brandgefährlich" Lithium-Ionen-Batterien

Brennender Inhalt eines Müllfahrzeugesbrennender_Inhalt_Muellfahrzeug_hp.jpg

In letzter Zeit gibt es immer wieder Brände in Müllfahrzeugen oder Sortieranlagen bzw. Deponien.
Ursachen sind meist Lithium-Ionen-Batterien/Akkus.
In den Müllfahrzeugen wird er Abfall verpresst und auch in Sortieranlagen werden Altstoffe mechanisch sortiert und dann verpresst. Dadurch werden die Batterien beschädigt und es kann durch das hochreaktive Metall Lithium leicht zu Bränden oder Explosionen kommen.
Abgesehen davon schädigen Batterien durch hochgiftige Inhaltsstoffe Menschen, Tiere und Pflanzen. Die in den Batterien enthaltenen Wertstoffe können nicht recycelt werden.
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herkömmliche Batterien / Lithium Batterie

Bitte beachten Sie: Alle Gegenstände die sich bewegen, blinken oder Geräusche machen ohne dass sie an eine Steckdose angeschlossen sind, enthalten wahrscheinlich Batterien. Auch wenn die Batterien zu Teil nicht entnehmbar, sondern fix verbaut sind, dürfen diese Gegenstände nicht in Müllbehältern entsorgt werden.
einige Beispiele: blinkende Schuhe, Kinderspielzeug, Uhren, Handys, Fernbedienungen ...
Diese Gegenstände sind Elektroaltgeräte und können kostenlos auf jedem Altstoffsammelzentrum abgegeben werden. Sie dürfen keinesfalls über einen Müllbehälter oder Müllsack (gelber Sack) entsorgt werden.
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Sicherer Umgang mit Batterien und Akkus
  • Setzen Sie diese keiner großen Hitze, Kälte oder Wasser aus - Handy z.B. nicht in der Sonne liegen lassen.
  • Batterien keinesfalls öffnen - sie enthalten meist auch Säuren und Laugen die ätzend sind.
  • Ausgelaufene Batterien nicht mit bloßen Händen angreifen
  • Handys und Geräte-Akkus sollten niemals nass werden. Bauteile der Geräte können korrodieren und dadurch zum Sicherheitsrisiko werden.
  • Vermeiden Sie eine Berührung der Akkukontakte (außerhalb der Geräte) mit metallischen Gegenständen, wie Münzen und Schlüssel, um einen Kurzschluss zu verhindern.
  • Vorsicht vor Beschädigungen - beschädigte Lithiumbatterien erkennt man am verformten Metallgehäuse, an Schmelzstellen am Kunststoffgehäuse, am Auslaufen von Flüssigkeiten oder an der Erwärmung der Batterie im abgeschalteten Zustand. Selbst kleinste Beschädigungen können zu Selbstentzündungen führen.
  • Offensichtlich beschädigte, überhitzte oder aufgeblähte Batterien/Akkus nicht im Haus, Wohnung oder Garage lagern
  • Bei längerer Lagerung von lithiumhaltigen Batterien und Akkus, sowie vor der Rückgabe an Altstoffsammelzentren die Pole mit Klebestreifen abkleben, um Kurzschlüsse zu verhindern.

  • Mit der Biotonne gut durch den Winter

    Wie im Sommer benötigt die Biotonne auch im Winter eine besondere Betreuung, denn eisige Temperaturen lassen den feuchten Biomüll in der Tonne gefrieren.

    Dies kann dazu führen, dass der Biomüll an der Tonne anklebt und auch nach der Entleerung ein Teil des Biomülls in der Tonne bleibt.

    Einige Tipps, damit die Entleerung auch an kalten Tagen reibungslos funktioniert:

    Die Biotonne sollte an einem möglichst geschützten Ort stehen (z.B. in der Garage, neben der Hausmauer oder unterm Dach) und erst am Morgen des Entleerungstages (bis 6.00 Uhr früh) am Straßenrand bereitgestellt werden.

    Grobes Material wie Karton oder eine Schicht zerknülltes Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier) in die leere Biotonne geben.

    Auch Schichten von Holzspänen oder Astschnitt eignen sich als Schutz vor dem Einfrieren.

    Ideal sind Biotonnen-Einstecksäcke, welche Sie beim Wirtschaftshof, Magazin käuflich erwerben können.

    Feuchte Bioabfälle gut abtropfen lassen und in Papiertüten, Zeitungspapier oder Küchenkrepp einwickeln.

    Bioabfälle - vor allem nasses Laub - sollten nicht fest in die Biotonne gepresst werden.

    Ist der Biomüll auf Grund der frostigen Temperaturen an der Behälterwand angefroren, auf keinen Fall gegen die Wand schlagen, da der Kunststoff bei niedrigen Temperaturen sehr schlagempfindlich und brüchig ist.
    Ratsamer ist es, den Inhalt mit einem Stock oder Spaten von der Wand zu lösen.

    Es ist nicht die Aufgabe der Mitarbeiter der Müllabfuhr den gefrorenen Müll aus den Tonnen zu lösen.

    Altstoffsammelzentren (ASZ) und ihre Leistungen

    Viele Abfälle, die früher deponiert oder verbrannt wurden, sind mittlereweile zu kostbaren Rohstoffen geworden. Technologien, die für eine Verarbeitung notwendig sind, wurden verfeinert, optimiert und so finanziell leistbar gemacht. Somit wird Abfall zu einem Produkt, welches wieder einen Nutzen hat. weiter

    Baustellenabfälle - Baurestmassen - Sperrmüll

    Sperrmüll ist Müll der wegen seiner äußeren Beschaffenheit nicht durch ein ortsübliches Müllsystem erfasst werden kann. Viele kleine Sache in einem Sack sind kein Sperrmüll sondern Restmüll.

    Sperrmüll sind bewegliche Sachen, Baurestmassen waren fix mit dem Haus verbunden. weiter

    Müllfahrzeuge benötigen mehr Platz als PKW´s

    Herabhängende Äste behindern oder beschädigen Müllfahrzeuge.
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    Immer wieder kommt es vor, dass in manchen Straßen für die Müllfahrzeuge die Durchfahrt auf Grund herabhängender Äste von Bäumen und Sträuchern von Privatgrundstücken kaum möglich, bzw. fast gänzlich versperrt ist.
    Wir bitten daher Anrainer von Straßen mit starkem Baum- und Strauchbewuchs Maßnahmen zu ergreifen, um eine reibungslose Abholung der Mülltonnen und gelben Säcke zu gewährleisten. Dazu zählt das Zurückschneiden der Bäume und Sträucher auf eine Mindesthöhe von 4,5 Metern, sowie das Freihalten eines Fahrstreifens in der Breite von 3,5 Metern.

    Bitte bedenken Sie, dass dadurch nicht nur die Durchfahrt der Müllfahrzeuge reibungslos funktioniert, sondern auch Einsatzfahrzeuge wie Rettung und Feuerwehr ungehindert die Straßen passieren können.

    Keine Lebensmittel im Abfall!

    Trotz Teuerungen, privater und globaler Finanzkrisen und dem damit verbundenen Druck, Kosten sparen zu müssen, werden weltweit Lebensmittel in den Müll geworfen.
    weiter


    Tipps & Aktionen
    Termine & Infos
    Sammelzentren
    Sauberhafte Feste
    14.12.22 - 18.12.22
    Skate Austria Events GmbH, Sankt Pölten

    alle Sauberhaften Feste
    SoGutWieNeu

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